Eine Aktion vom Deutschen Vorlesepreis 2011

Der Deutsche Vorlesepreis 2011 – Der Film

06. Januar 2012

Der Film zur Preisverleihung des Deutschen Vorlesepreises 2011 ist online. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!

 

 

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Die Preisträger des Deutschen Vorlesepreises 2011

10. Oktober 2011

Es war ein bewegender Abend mit vielen Freudentränen in der Kinderoper Köln. Zehn ehrenamtliche Initiativen erhielten gestern auf der feierlichen Preisverleihung von prominenten Paten die Trophäe des Deutschen Vorlesepreises 2011. Den diesjährigen “Medienpreis” überreichte  der Journalist und frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen an den Kölner Stadt-Anzeiger. Mit dem “Lesewerkpreis 2011″ wurde die Schauspielerin Hannelore Hoger  für ihre zahlreichen Hörbuchproduktionen geehrt. Die Laudatio hielt Theaterfachmann Prof. Dr. Volker Canaris. Hannelore Hoger sorgte mit ihrer Lesung des Kunstmärchens “Der eigensüchtige Riese” von Oskar Wilde für den krönenden Abschluss der Veranstaltung. Die Preisträger des Deutschen Vorlesepreises 2011 sind:

Kindertagesstätten-Preis:

Die Aktion „Lesen erleben“ des Städtischen Kindergartens Mari und Monti, Bonn

Schulkinder-Preis:

Die Aktion „Book Buddy Projekt“ der Naturparkschule „Wilhelm Gentz“, Neuruppin

Schuljugend-Preis:

Die Aktion „Wanted – Young Poets“ der Lesescouts des St. Willibrord-Gymnasiums,
Bitburg

Förderpreis für Integration:

Die Aktion „Eltern-Kind-Abend: Schenk mir Geschichten!“ der Schulbibliothekarischen
Arbeitsstelle der Stadtbücherei Frankfurt am Main

Vorlese-Papa des Jahres:

Bäckermeister Stefan Dries vom Netzwerk Leseförderung Rheingau-Taunus e.V.,
Rüdesheim am Rhein

Vorleseleistung des Jahres:

Verein „Lesetoll e.V.“, Aurich

Aktionspreise „102 Tiere, die es nicht gibt, an 102 Orten, von denen wir träumen“:

Lebendige Bibliothek, Bottrop
Kindergarten Hausen am Andelsbach, Krauchenwies
Städtische Gemeinschaftsgrundschule Moosfelde, Arnsberg
Öffentliche Bücherei Creglingen

Medienpreis:

Kölner Stadt-Anzeiger

Lesewerkpreis:

Hannelore Hoger

Weitere Eindrücke des Abends finden Sie auf der Seite des Deutschen Vorlesepreises.

 

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Dem Wolpertinger auf der Spur

07. Oktober 2011

Am 28. September 2011 machten wir – die Klasse 4a der Grund- und Mittelschule Lalling – uns auf den Weg. Unser Ziel war eine wunderschöne Waldlichtung, auf der sich bereits wieder artenreicher Jungaufwuchs zeigt. Dort sollten wir erfahren, wie der “Wolpertinger” zu seinem Aussehen kam. Der Wolpertinger ist ein Fabeltier, dessen Heimat der Bayerische Wald ist. Er ist scheu und hat die unterschiedlichsten Erscheinungsformen.  Wir lagerten auf der großflächigen Lichtung. Dort sollten wir erfahren, wie der Wolpertinger zu seinem Aussehen kam. Mit verteilten Rollen wurde die Geschichte vorgetragen.

Animiert durch das Gelesene und Gehörte machten wir uns gruppenweise daran, dem Wolpertinger ein neues Aussehen zu geben. Wir erschufen die unterschiedlichsten Wolpertinger.

Doch damit nicht genug! Einige von uns bauten ihrem “Wolpi” auch noch einen Unterschlupf, eine Behausung.

Grundschule Lalling, Klasse 4aGrundschule Lalling, Klasse 4a, "Wolpi"Grundschule Lalling, Klasse 4a, "Unser Wolpi" Klasse 4a der Grundschule Lalling mit ihrer Vorleseaktion im Wald

 

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Von dreiköpfigen Drachen und fliegenden Katzen

06. Oktober 2011

Am Mittwoch den 28. September machte sich die Klasse 4b der Grund- und Mittelschule Lalling zusammen mit Ihrer Klassenlehrerin Brigitte Schmid auf den Weg zum Guntherstein auf dem Ranzingerberg. An diesem Stein lebte von 1008 – 1011 n. Chr. der Heilige Gunther als Einsiedler. Gunther war ein thüringischer Gaugraf und Vetter des Kaisers Heinrich II., der Weihnachten 1005 alle seine Güter an die Klöster Hersfeld und Gellingen verschenkte. Unter dem Einfluss St. Gotthards, dem damaligen Abt von Niederaltaich wurde Gunther Mönch. Mit Hilfe von Gefährten begann er den zu dieser Zeit noch vorherrschenden Urwald zu roden, in dem auch noch viele wilde Tiere lebten. Am Guntherstein angekommen trugen Kinder dann ihre Geschichten von Buntapfelnaschern, von dem dreiköpfigen Drachen Alfeifa, von Kudelmudel und Pozusia, aber auch von fliegenden Katzen und Schwimmschweinen vor. (Die Fantasietiere gab es damals und heute nicht, sondern wurden von den Schülern der Klasse frei erfunden). Teils erstaunt, teils belustigt hörten alle zu, was da so vorgelesen wurde. Es war eine abwechslungsreiche Lesestunde im Bayerischen Wald.

 

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Lesung im historischen Fangelturm

05. Oktober 2011

„Bald hatten sie die Höhle durchquert und vor ihnen lag die Stadt der Drachen“-17 Kinder und 3 Erwachsene lauschen im Halbdunkel des runden Raums in der 2. Etage des Fangelturms den Abenteuern von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer in der Drachenstadt. Ulrike Wolff liest aus dem Buch von Michael Ende. Dem Vorlesen zu lauschen ist für manche Kinder ungewohnt. Fernsehen ist da schon eher an der Tagesordnung. Deshalb kam die Lesestaffel des Deutschen Vorlesepreises den Mitarbeiterinnen des Hortes der Evangelischen Grundschule in Barth gerade richtig. Die Kinder der Mauersegler-Hortgruppe hatten sich schon einige Wochen mit furchterregenden, magischen, fantasievollen und starken Drachen beschäftigt. Und so passte das Ambiente des alten Stadtmauerturms mit seinem Verlies und den dicken Mauern prima als besonderer Vorleseort zur Drachengeschichte. In einer Lesepause gab es selbstgebackene Drachenzähne, Drachenblut (Bionade) und feuerspeiende Blüten (Kapuzinerkresse). Die Schmetterlings-Hortgruppe mit Frau Annette Kuss nutzte an einem zweiten Nachmittag die Gelegenheit, an der Vorlesestaffel teil zu nehmen. „Stellt euch vor, ihr kommt nach Hause und findet in eurem Zimmer ein kleines, weißes, pelziges Wesen, welches mit Kopfhörern nach der Musik aus dem iPod tanzt“, so beginnt Frau Kuss die spannende Geschichte. Die Kinder hörten von fremden Welten, Freundschaft und Vertrauen und fieberten mit bei wilden Verfolgungsjagden. Dabei führte sie die Geschichte ins Himalaja- Gebirge und in den Keller von Pias Familie. Die Hauptperson Yoko, der kleine Yeti bringt alle ganz schön auf Trab. Das Buch „Yoko“ von Knister (Erfolgsautor von Hexe Lilli) lädt geradezu ein, von solch einem besonderen Freund zu träumen.Die Kinder nutzten auch das Ambiente des Fangelturms für die Geschichte. So wie im Himalaja „dem Himmel ein Stück näher“ probierten sie die Lieblingsspeise des Yetis: Frostobst und Kaltgetränk- ganz so als wären sie mitten in der Geschichte des kleinen Yeti Yoko.

 

 

 

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Livestream Preisverleihungsgala am 7. Oktober 2011

05. Oktober 2011

Hier können Sie die Preisverleihung ab 18 Uhr direkt miterleben.

 

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Die Creglinger Taubermolche

29. September 2011

Am 1. September veranstaltete die öffentliche Bücherei aus Creglingen eine außergewöhnliche Lesung an einer geheimnisvollen Stelle. Nach einem kleinen Spaziergang versammelten sich Groß & Klein an einem kleinen Kiesstrand am Ufer des Flusses Tauber. Ganz in der Nähe zu einer sagenumwogenen Felsöffnung, die im Volksmund “Teufels Backofen” genannt wird.

Die selbst erfundene Geschichte von den “Taubermolchen” wurde den gespannten Zuhöhrern, die es  sich am Ufer des Flüsschens auf Kissen und Decken bequem gemacht hatten, von Evelyn Gillig und Anita Bone-Czerniejewski begeistert vorgetragen. Die tolle Geschichte von den Höhlenlurchen kann auch hier nachgelesen werden!
Anschliessend sangen alle gemeinsam das  “Bänkelied vom Taubermolch” und stärkten sich noch einmal für den gemeinsamen Rückweg.
Am Ende des Tages waren alle glücklich über diese schöne Leseaktion an einem traumhaft schönen Ort.

 

 

 

 

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Das Zuckereinhorn in traumhafter Kulisse

29. September 2011

Die Joachim-Ringelnatz-Schule aus Leipzig Grünau veranstaltete am 21. September eine ganz besondere Vorleseaktion. Die 2. Klassen hatte vor einen Pavilion im Park der Robert-Koch-Klinik in Leipzig geladen und trugen dort die von ihnen selbst verfasste Geschichte vom Zuckereinhorn vor. Es war ein traumhafter Nachmittag für alle Beteiligten. Noch mehr Bilder und die ganze Geschichte vom Zuckereinhorn gibt es hier!

Herzlichen Dank an Erzieherin Frau Schmeiduch und die kleinen Vorleser der 2. Klassen!

 

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Große Preisverleihungsgala am 7. Oktober

28. September 2011

Logo "Der Deutsche Vorlesepreis 2011"

Die feierliche Preisverleihung des Deutschen Vorlesepreises 2011 rückt immer näher. Am 7. Oktober werden prominente Paten die begehrten Trophäen in der Kinderoper Köln an die glücklichen Preisträger überreichen. Gleichzeitig endet dort offiziell die diesjährige Aktion “102 Tiere, die es nicht gibt, an 102 Orten, von denen wir träumen” mit der Auszeichnung der besten Beiträge zur Aktion. Die Preisverleihung kann am selben Tag ab 18 Uhr als Live-Stream auf dieser Website verfolgt werden. Seien Sie dabei!

 

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Vorleseaktion im Steinbruch

27. September 2011

Der „Leseopa“ der Städtischen Naturkita Schee, Herr Berenbeck, hatte als Vorleseort für die Vorleseaktion am 9. September 2011 den Steinbruch von Familie Bossert in Sprockhövel-Haßlinghausen ausgesucht. Das besondere an diesem Steinbruch ist eine, als Naturdenkmal ausgewiesene Felswand aus versteinertem Meeresboden, die Rippelmarken. Zu ihrer großen Freude machte der Regen an diesem Tag mal eine Pause und so trafen 15 erwartungsvolle Kinder, 4 Erzieherinnen und einige Mütter gegen 9:30 Uhr am Steinbruch ein. Die Kinder trugen schon alle ihre neuen T-Shirts und konnten es kaum erwarten, dass es endlich los ging.

Herr Bossert, der Betreiber des Steinbruchs, hatte aus großen Steinplatten Bänke an der, für die Leseaktion ausgesuchten Stelle für die Kita gebaut. Mit den Iso-Sitzkissen aus der Kita belegt, hatte so jedes Kind einen bequemen Sitzplatz. Zur Einstimmung und um den Kindern die Besonderheit des Ortes nahe zu bringen, erzählte der Entdecker der Rippelwand, Herr Schultze-Gephardt, sehr anschaulich, wie diese Wand vor 300 Millionen Jahren entstanden ist. Mit Hilfe von verschiedenem Anschauungsmaterial erklärte er, wie der Meeresboden versteinerte und wie es dazu kam, dass der Boden nun senkrecht steht und eine Wand des Steinbruchs bildet.

Dann war es aber endlich so weit und Herr Berenbeck trat in Aktion. Wie immer zu Beginn einer Vorlesestunde mußte der Lesestein gefunden werden. Danach ging`s dann wirklich los. Gespannt lauschten die Kinder dem ersten Kapitel der Geschichte vom kleinen Drachen Famir. Unter den Zuhörern, war auch die Autorin der Geschichte, Frau Schulte. Ihrem fantasievollen Denken über Tiere, die es nicht gibt, konnten nun alle folgen. Wie es mit dem Drachen Famir weiter geht, erfahren die Kinder demnächst bei den wöchentlichen Vorlesebesuchen des „Leseopas“ in der Kita.

Nachdem nun alle so lange stillgesessen und zu gehört hatten, gab es noch einen kleinen Erkundungsgang durch den Steinbruch. Die dort herumliegenden Felsbrocken luden zum Klettern ein und es wurden fleißig interessante Steine gesammelt. Am Eingang des Steinbruchgeländes hatte Frau Bossert ein Buffet mit Rohkost, kleinen Partywürstchen, Gebäck und Getränken hergerichtet, das von der hungrigen Meute begeistert geplündert wurde. Außerdem durfte sich jedes Kind zur Erinnerung eine Muschel aus einem großen Sack aussuchen.

Eigentlich wäre die Veranstaltung an dieser Stelle nun beendet gewesen, aber dann durften die Kita noch einem Steinmetz bei der Arbeit zu schauen. Die Kanten einer großen Sandsteinplatte wurden mit Hammer und Meißel in Form gebracht. Und als letzen Höhepunkt des Ausfluges startete Herr Bossert zum Schluß noch die riesige Steinsäge. Wasser rauschte von der Decke der Halle herab, als sich das große Sägeblatt mit lautem Kreischen durch einen Steinblock fraß. Fasziniert beobachteten Kinder und Erwachsene diese nicht alltägliche Vorführung. So endete dann der Vormittag mit vielen neuen Eindrücken und auf dem Rückweg in  die Kita gab es jede Menge zu erzählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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